Mein Arbeitsplatz am 25. September: zwischen Dorfmetzger und Kräuterhexerich. Der Dorfmetzger lieh mir kurzerhand seine Kisten als Ablage, die Kräuterhexerich war eine angenehm unkomplizierter Standnachbar und stand wenig später selbst vor meiner Kamera.
Der Herbst war bereits deutlich zu spüren, und bis 11 Uhr verirrte sich kein einziger Sonnenstrahl an diesen Platz. Woran es trotzdem nicht fehlte: Freundlichkeit, gute Begegnungen und interessante Gespräche.
„Ich bin nicht fotogen“ bleibt der mit Abstand häufigste Satz. Doch ist das Eis erst einmal gebrochen, wird aus anfänglicher Zurückhaltung oft Neugier – und manchmal ein Porträt.
Meine bisherige Zwischenbilanz: Männer sagen deutlich schneller Ja, Frauen zögern häufiger. Dafür brauche ich offenbar noch eine andere Strategie. Die Frauen, die sich darauf eingelassen haben, waren jedenfalls wunderbar souverän.
Mein Arbeitsplatz am 25. September: zwischen Dorfmetzger und Kräuterhexerich. Der Dorfmetzger lieh mir kurzerhand seine Kisten als Ablage, die Kräuterhexerich war eine angenehm unkomplizierter Standnachbar und stand wenig später selbst vor meiner Kamera. Der Herbst war bereits deutlich zu spüren, und bis 11 Uhr verirrte sich kein einziger Sonnenstrahl an diesen Platz. Woran es trotzdem […]